|
|
30.Juni 2010: Krankenhaus Sicherheit am Handgelenk
| Artikel drucken |
Als vorsorgliche Sicherheitsmaßnahme wird das Universitätsklinikum Magdeburg mit Beginn des dritten Quartals Identifikationsarmbänder für Patienten einführen.
"Neben einer qualitativ hochwertigen medizinischen und pflegerischen Betreuung liegt uns natürlich die Sicherheit unserer Patienten besonders am Herzen", betont der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums, Dr. Jan L. Hülsemann, MBA.
"Die Identifikationsarmbänder sollen helfen, Patienten in den Momenten zu schützen, in denen sie am meisten gefährdet sind, wenn sie nicht ansprechbar sind oder sich aufgrund ihrer Erkrankung oder Medikation nicht sicher zu erkennen geben können", informiert Dr. Björn Tönneßen, medizinischer Risikomanager am Uniklinikum.
Mit einem anderen verwechselt zu werden - und die falsche Therapie zu erfahren - ist neben der eigentlichen Erkrankung eine der größten Ängste, die Patienten im Krankenhaus haben. 86 Prozent der befragten Patienten einer aktuellen Umfrage zur Sicherheit im Krankenhaus gaben die Angst vor der Verwechslung, als eines der wichtigsten Themen an. Dass eine solche Verwechslung zwar unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich ist, zeigen Studien aus den USA, nach denen zwischen 1 von 52.000 und 1 von 130.000 Patienten Opfer einer Verwechslung wird.
Insbesondere in den Situationen, in denen ein Patient sich aufgrund von Medikamenten, Narkosen oder aus anderen Gründen nicht zu erkennen geben kann, muss sichergestellt sein, dass die richtige Therapie den richtigen Patienten erreicht. Das Aktionsbündnis Patientensicherheit hat daher Empfehlungen zur sicheren Identifikation herausgegeben. Zu denen gehört auch die Einführung von Identifikationsarmbändern. Die Umsetzung dieser Empfehlungen am Universitätsklinikum Magdeburg soll den Patienten die bestmögliche Behandlung mit der höchstmöglichen Sicherheit gewährleisten.
Dr. Tönneßen: "Aus diesem Grund wird allen Patienten ab Beginn des dritten Quartals diese Möglichkeit der zusätzlichen Sicherheit angeboten. Name, Vorname, Geburtsdatum und Aufnahmenummer am Handgelenk helfen, dass der richtige Patient die richtige Therapie bekommt - mit Sicherheit." Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg | Pressemitteilungen | 24.06.2010
| |
Artikel drucken
|
|
|
Copyright © 2000-2010 RATIO2000 - Alle Rechte vorbehalten Diese Seite ist nicht kommerziell,frei von jeglicher Werbung und hat keine wie auch immer gearteten Sponsoren. RATIO2000 ist das private Projekt von Sabine Henke-Werner und Klaus Werner (im weiteren "Seitenbetreiber" genannt), welches wir ausschließlich in unserer Freizeit betreiben! Wir möchten mit dieser Seite dem Internetpublikum eine Plattform zur Veröffentlichung und dem Austausch von Informationen bieten. Wir übernehmen in keiner Weise eine wie auch immer geartete Verantwortung, insbesondere für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Verfügbarkeit oder Verwendbarkeit der hier hinterlegten Daten zu irgendeinem Zweck. Wir behalten uns das Recht vor, Veröffentlichungen von Texten ohne Angabe von Gründen zu verweigern, dies gilt insbesondere für Texte mit extrem gewalttätigen, rechts- oder linksextremen, oder pornografischen Inhalten. Inhaltlich verantwortlich sind alleine die Verfasser der jeweiligen Texte und Kommentare. Soweit nicht anders vermerkt, liegt das Copyright für die auf dieser WebSite verwendeten Texte, Bilder und Fotos ausschließlich bei den Seitenbetreibern! Wir sind bestrebt, in allen Publikationen die Urheberrechte der verwendeten Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zu beachten, von uns selbst erstellte Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zu nutzen oder auf lizenzfreie Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zurückzugreifen.
Sie können die Titelzeilen unserer neuesten Beiträge über die Dateien backend.php oder ultramode.txt direkt in Ihre Homepage einbinden. Crawler friendly page
|